
Führerschein machen
Klasse T: Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaft bis 60 km/h
Was die Klasse T umfasst und was nicht
Die Klasse T ist die große Traktorfahrerlaubnis: schneller als die Klasse L, dafür mit praktischer Prüfung. Wer sie hat, darf außerdem die Klassen AM und L führen, ohne eine weitere Prüfung.
- Was du fahren darfst
- Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaft bis 60 km/h.
- Ab wann
- 16 Jahre für Fahrzeuge bis 40 km/h, sonst 18 Jahre.
- Was eingeschlossen ist
- Die Klassen AM, L, ohne eigene Prüfung.
- Wie du sie bekommst
- Theoretische und praktische Prüfung, dazu 18 Doppelstunden Unterricht.
Nicht zu verwechseln mit der Klasse L. Die T ist die größere von beiden und schließt die L ein. Bis 40 km/h darfst du mit 16 fahren, darüber erst mit 18.
- Lbis 40 km/h
- T (diese Seite)bis 60 km/h
Land- und Forstwirtschaft, von der kleinsten Berechtigung nach rechts. Die Klasse T ist hervorgehoben. Wer eine Klasse rechts davon erwirbt, bekommt diese hier mit.
Welche Fahrzeuge die Klasse T abdeckt
- Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaft bis 60 km/h
- Selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler bis 40 km/h
- Jeweils auch mit Anhängern
Ab welchem Alter du die Klasse T machen darfst
Mindestalter. 16 Jahre für Fahrzeuge bis 40 km/h, sonst 18 Jahre. Grundlage ist Paragraf 10 der Fahrerlaubnis-Verordnung, Zeile 10 der Tabelle in Absatz 1.
Was sie einschließt. Wer die Klasse T besitzt, darf damit auch Fahrzeuge der Klassen AM und L führen. Grundlage ist Paragraf 6 Absatz 3 der Fahrerlaubnis-Verordnung.
Wie viel Ausbildung für die Klasse T vorgeschrieben ist
Für die Klasse T kommen 6 Doppelstunden Zusatzstoff hinzu, macht 18 Doppelstunden Theorie. Anlage 4 schreibt für die Klasse T keine besonderen Ausbildungsfahrten vor.
Diesen Pflichtumfang schreibt die Ordnung für keine andere Klasse in gleicher Höhe vor.
Bei den Theoriestunden liegt die Klasse T auf Rang 5 von 20. Am meisten verlangt die Klasse D mit 30 Doppelstunden.
Die Behörde verlangt außerdem einen Sehtest bei einer anerkannten Sehteststelle nach § 12 Absatz 2 FeV und eine Schulung in Erster Hilfe über neun Unterrichtseinheiten nach § 19 Absatz 1 FeV. Beides muss vorliegen, bevor sie die Klasse T erteilt, und was es kostet, steht in keiner Vorschrift. Wer welchen Posten festlegt
Wie gut du sehen musst. Der Sehtest ist bestanden, wenn du mit oder ohne Brille auf beiden Augen 0,7 erreichst. Wer darunter bleibt, geht zum Augenarzt, und dort genügt eine Sehschärfe von 0,5 auf dem besseren Auge, dazu ein Gesichtsfeld von 120 Grad. Durchgefallen ist damit niemand: der Test entscheidet nur, welcher Weg folgt. Nachzulesen in § 12 Absatz 2 FeV, Anlage 6 Nummer 1. Die Bescheinigung darf bei der Antragstellung höchstens 2 Jahre alt sein.
Was die Prüfung der Klasse T amtlich kostet
Die theoretische Prüfung kostet nach den Gebührennummern 401.1 und 401.3 zusammen 21,00 €. Die praktische Prüfung kostet nach Nummer 402.9 136,70 €. Dazu die Gebühren der Behörde für Antrag und Erteilung, für alle Klassen gleich: 40,80 € nach den Nummern 201 und 202.1.
Prüfungen der Klasse T im Jahr 2025
Damit stellt die Klasse T 0,8 Prozent aller praktischen Prüfungen in Deutschland und liegt auf Rang 12 der 18 Klassen, zu denen die Statistik eigene Zahlen ausweist.
Die Quote der Klasse T in jedem Bundesland
Die Spanne zwischen den Ländern ist größer als der Abstand zwischen guten und schlechten Jahren: Brandenburg liegt bei 15 Prozent, Saarland bei 2 Prozent.
Wie sich die Klasse T seit 2016 entwickelt hat
Häufige Fragen zur Klasse T
- Ab welchem Alter gilt die Klasse T?
- 16 Jahre für Fahrzeuge bis 40 km/h, sonst 18 Jahre
- Was darf ich mit der Klasse T fahren?
- Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaft bis 60 km/h. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler bis 40 km/h. Jeweils auch mit Anhängern. Eingeschlossen sind außerdem die Klassen AM, L.
- Wie viele fallen bei der Klasse T durch?
- Von 15.158 praktischen Antritten wurden 1.151 nicht bestanden, das sind 8 Prozent.