
Führerschein machen
Klasse AM: Kleinkrafträder und Leichtkraftfahrzeuge bis 45 km/h
Was die Klasse AM umfasst und was nicht
Die Klasse AM ist die kleinste Fahrerlaubnis, die es gibt: Roller und Leichtmobile, die bauartbedingt bei 45 km/h aufhören.
- Was du fahren darfst
- Zweirädrige Kleinkrafträder der Klasse L1e-B.
- Ab wann
- 15 Jahre.
- Was eingeschlossen ist
- Keine weitere Klasse. Sie steht für sich.
- Wie du sie bekommst
- Theoretische und praktische Prüfung, dazu 14 Doppelstunden Unterricht.
Nicht zu verwechseln mit der Klasse A1. Beide sind kleine Zweiräder. Die AM endet bauartbedingt bei 45 km/h, die A1 fährt schneller, verlangt aber ein Jahr mehr und eine praktische Prüfung.
- AM (diese Seite)bis 45 km/h
- A1bis 125 cm³
- A2bis 35 kW
- Aohne Grenze
Zweiräder, von der kleinsten Berechtigung nach rechts. Die Klasse AM ist hervorgehoben. Wer eine Klasse rechts davon erwirbt, bekommt diese hier mit.
Welche Fahrzeuge die Klasse AM abdeckt
- Zweirädrige Kleinkrafträder der Klasse L1e-B
- Dreirädrige Kleinkrafträder der Klasse L2e
- Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e
Ab welchem Alter du die Klasse AM machen darfst
Mindestalter. 15 Jahre. Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr gilt die Fahrerlaubnis nur für Fahrten im Inland. Grundlage ist Paragraf 10 der Fahrerlaubnis-Verordnung, Zeile 1 der Tabelle in Absatz 1.
Was sie einschließt. Paragraf 6 Absatz 3 der Fahrerlaubnis-Verordnung nennt für die Klasse AM keine weiteren Klassen.
Wie viel Ausbildung für die Klasse AM vorgeschrieben ist
Für die Klasse AM kommen 2 Doppelstunden Zusatzstoff hinzu, macht 14 Doppelstunden Theorie. Anlage 4 schreibt für die Klasse AM keine besonderen Ausbildungsfahrten vor.
Denselben Pflichtumfang schreibt die Ordnung für Klasse L vor. Was die Klasse AM von dieser unterscheidet, ist nicht die Ausbildung, sondern das Mindestalter und das Fahrzeug.
Bei den Theoriestunden liegt die Klasse AM auf Rang 10 von 20. Am meisten verlangt die Klasse D mit 30 Doppelstunden.
Die Behörde verlangt außerdem einen Sehtest bei einer anerkannten Sehteststelle nach § 12 Absatz 2 FeV und eine Schulung in Erster Hilfe über neun Unterrichtseinheiten nach § 19 Absatz 1 FeV. Beides muss vorliegen, bevor sie die Klasse AM erteilt, und was es kostet, steht in keiner Vorschrift. Wer welchen Posten festlegt
Wie gut du sehen musst. Der Sehtest ist bestanden, wenn du mit oder ohne Brille auf beiden Augen 0,7 erreichst. Wer darunter bleibt, geht zum Augenarzt, und dort genügt eine Sehschärfe von 0,5 auf dem besseren Auge, dazu ein Gesichtsfeld von 120 Grad. Durchgefallen ist damit niemand: der Test entscheidet nur, welcher Weg folgt. Nachzulesen in § 12 Absatz 2 FeV, Anlage 6 Nummer 1. Die Bescheinigung darf bei der Antragstellung höchstens 2 Jahre alt sein.
Was die Prüfung der Klasse AM amtlich kostet
Die theoretische Prüfung kostet nach den Gebührennummern 401.1 und 401.3 zusammen 21,00 €. Die praktische Prüfung kostet nach Nummer 402.8 109,10 €. Dazu die Gebühren der Behörde für Antrag und Erteilung, für alle Klassen gleich: 40,80 € nach den Nummern 201 und 202.1.
Prüfungen der Klasse AM im Jahr 2025
Damit stellt die Klasse AM 2,6 Prozent aller praktischen Prüfungen in Deutschland und liegt auf Rang 6 der 18 Klassen, zu denen die Statistik eigene Zahlen ausweist.
Die Quote der Klasse AM in jedem Bundesland
Die Spanne zwischen den Ländern ist größer als der Abstand zwischen guten und schlechten Jahren: Hamburg liegt bei 33 Prozent, Nordrhein-Westfalen bei 15 Prozent.
Wie sich die Klasse AM seit 2016 entwickelt hat
Häufige Fragen zur Klasse AM
- Ab welchem Alter gilt die Klasse AM?
- 15 Jahre Bis zum vollendeten 16. Lebensjahr gilt die Fahrerlaubnis nur für Fahrten im Inland.
- Was darf ich mit der Klasse AM fahren?
- Zweirädrige Kleinkrafträder der Klasse L1e-B. Dreirädrige Kleinkrafträder der Klasse L2e. Leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge der Klasse L6e.
- Wie viele fallen bei der Klasse AM durch?
- Von 49.093 praktischen Antritten wurden 8.985 nicht bestanden, das sind 18 Prozent.