
Führerschein machen
Durchfallquoten der Führerscheinprüfung
Die Prüfung besteht aus zwei getrennt bestandenen Teilen
Die Prüfung besteht aus zwei getrennten Teilen, die getrennt bestanden und getrennt wiederholt werden. Abgenommen werden sie nicht von der Fahrschule und nicht von der Behörde, sondern von amtlich anerkannten Sachverständigen einer Technischen Prüfstelle, also von TÜV oder DEKRA.
- Theoretische Prüfung
- Am Rechner, mit Fragen aus einem amtlichen Katalog. Sie kommt zuerst und ist Voraussetzung für die praktische.
- Praktische Prüfung
- Eine Fahrt mit dem Sachverständigen im Auto. Ihre Dauer und ihr Umfang hängen an der Klasse.
- Wer sie bezahlt
- Die Prüfgebühr steht im Gebührentarif und ist bundesweit gleich. Das Vorstellungsentgelt der Fahrschule kommt hinzu und ist frei.
- Was durchfallen heißt
- Nur dieser eine Teil wird wiederholt, frühestens nach zwei Wochen. Der bestandene Teil bleibt bestehen, aber nicht ewig.
Nicht zu verwechseln mit der Fahrschulprüfung. Die Fahrschule bereitet vor und meldet an, sie prüft nicht. Wer bei ihr die Übungsstunden bestanden hat, hat noch nichts bestanden.
Fahrschule
01Anmelden
Die Fahrschule meldet dich bei der Behörde an, die den Antrag an die Prüfstelle weitergibt.
TÜV oder DEKRA
02Theorie
Am Rechner, mit Fragen aus dem amtlichen Katalog. Sie muss vor der praktischen bestanden sein.
TÜV oder DEKRA
03Praxis
Eine Fahrt mit dem Sachverständigen. Dauer und Umfang hängen an der Klasse.
Behörde
04Führerschein
Nach bestandener Prüfung stellt die Behörde das Dokument aus.
Beide Teile werden getrennt bestanden und getrennt wiederholt.
Die Statistik zählt Antritte, nicht Prüflinge. Wer zweimal durchfällt und beim dritten Mal besteht, erscheint dreimal. Deshalb liegen diese Quoten über den Zahlen, die für Erstantritte genannt werden.
Durchfallquoten nach Fahrerlaubnisklasse
Der Balken zeigt den Anteil nicht bestandener praktischer Prüfungen, die Zahl daneben die Antritte.